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Begleitprogramm: Rosenstrasse 76
Download: Flyer zum Begleitprogramm
Häusliche Gewalt wahrnehmen, zum Thema machen, überwinden…
Das Projekt Rosenstrasse 76 ist eine Einladung an alle Jugendinitiativen, schulische Lerngruppen, Jugendgruppen und Multiplikator/innen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zur Entwicklung und Gestaltung von Ideen und Projekten zur Thematisierung häuslicher Gewalt. Die Zusammenarbeit mit Gruppen und Menschen unterschiedlicher Konfession, Generation, Religion, Schule, Gemeinde usw. ist dabei ausdrücklich gewünscht. Die Evangelische Kirche von Westfalen realisiert im Jahr 2008 die Ausstellung Rosenstrasse 76 in den Städten: Soest, Unna, Rheine, Gelsenkirchen, Hagen, Espelkamp und Dortmund (siehe www.rosenstrasse76.de). Hintergrund dazu bilden vielfältige Initiativen im Rahmen der weltweiten Dekade zur Überwindung von Gewalt, die sich immer dann als wirkungsvoll und erfolgreich erwiesen haben, wenn sie nah an der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen, erfahrungsbezogen, lösungsoffen und –orientiert praktiziert wurden. Das Projekt Rosenstrasse 76 vertieft diese Prozesse und richtet dabei den besonderen Focus auf „Häusliche Gewalt“. Dabei geht es um die Wahrnehmung und Thematisierung von Gewalt in der Familie und den damit verbundenen Prägungen, Einstellungen, Verhaltensweisen und Zwängen einerseits und andererseits um die Entwicklung, Erprobung und Realisierung von Möglichkeiten zur Prävention, Deeskalation, Intervention unter dem Stichwort „Gewalt überwinden“ und um die Eröffnung und Erfahrung fachlicher Hilfestellungen in akuten Konflikt- und Krisensituationen.
Die Ausstellung „Rosenstrasse 76“ soll durch 100 regionale, mehrtägige Projekte für Kinder und Jugendliche (ca. zweitägig mit einem pädagogisch begleiteten Ausstellungsbesuch) vertieft und aufgearbeitet werden.
Dieses Vorgehen trägt insbesondere dem Umstand Rechnung, mögliche Betroffenheits-, Ohnmachts- und kritische Eigenerfahrungsgefühle (auch im Zusammenhang mit dem Ausstellungsbesuch) in couragiertes, reflektiertes Handeln und Verhalten in Konflikt-, und Gewaltsituationen zu wenden und zu wissen, wo insbesondere Kinder und Jugendliche sich in Krisensituationen Hilfe holen können.
Gefördert werden Projekte mit Kindern und Jugendlichen aus NRW (je ca. 12 – ca. 30 TN) mit einer Summe von je 300,-- € (z.B. als Honorar-, Sach- oder Fahrtkostenzuschuss), •die sich für dieses Projekt bewerben •ein mind. zweitägiges Projekt (16 U-Std.) zum Thema durchführen •sich dazu fachliche Hilfe holen •einen ca. 20-zeiligen Bericht (wenn möglich mit Presseartikel) und •ein Gruppenfoto für die Öffentlichkeitsarbeit anfertigen und •beides dem Projektbüro Rosenstrasse 76 zur Präsentation (im Internet unter www.rosenstrasse76.de) zur Verfügung stellen. Bewerbungen werden im
Projektbüro Rosenstrasse 76 im Amt für Jugendarbeit der EKvW Haus Villigst 58239 Schwerte
Tel: 02304-755190 Email: g.kirchhoff@aej-haus-villigst.de
angenommen.
Ansprechpartner/innen sind Ralf-Erik Posselt und Gudrun Kirchhoff Fachliche Hilfe zur Thematisierung und konstruktiven Bearbeitung von Gewalt finden Sie im Internet unter: www.gewaltakademie.de
Bewerbungsbogen
An das Projektbüro Rosenstrasse 76 im Amt für Jugendarbeit der EKvW Haus Villigst 58239 Schwerte Tel: 02304-755190
Email: g.kirchhoff@aej-haus-villigst.de
Hiermit bewerben wir uns für das Projekt Rosenstrasse 76 und beantragen einen Honorar-, Fahrt-, Sachkosten - Zuschuss in Höhe von 300,- € auf das Konto von:
Name:
Konto: BLZ: Bank:
Absender/in
Name des/der Verantwortlichen:
Unsere Gruppe nennt sich:
PLZ und Ort:
Straße:
Tel./Fax:
Email:
www.
Unsere Gruppe besteht aus: _____ Personen
Nach Realisierung unseres Projektes übersenden wir unverzüglich:
- Bericht (ca. 20zeiliger Text / bitte als Email)
- Photo der Projektgruppe ( bitte als jpg Datei / Email)
- Originale der Honorar-, Fahrt- oder sonstiger Kostenbelege
- wenn möglich einen Presseartikel zum Projekt
Datum/Ort: Unterschrift: Stempel:
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