Evangelische Kirche von Weszfalen

Das Projekt und die Wanderausstellung: „Rosenstrasse 76“
der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW)

in Zusammenarbeit mit vielen gesellschaftlichen Bündnispartnern
und in Schirmherrschaft von

Präses Alfred Buß (EKvW) und Minister Armin Laschet (NRW

         Grußwort                                                         Grußwort

Die Würde von Kindern, Jugendlichen, Frauen und Männern ist unantastbar.
Artikel 1 des Grundgesetzes


Im Rahmen der „Dekade zur Überwindung von Gewalt“, die vom Ökumenischen Rat der Kirchen für die Jahre 2001-2010 ausgerufen wurde, legt die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) im Jahr 2008 den Schwerpunkt auf das Thema „Häusliche Gewalt“.

Die Arbeit gegen Gewalt im Nahbereich von Partnerschaft und Familie benötigt den Einsatz und die Anstrengung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und Institutionen. Deshalb streben wir ein breites gesellschaftliches Bündnis an und bieten eine Plattform, auf der sich die unterschiedlichen Einrichtungen und Gruppen aus dem kirchlichen und außerkirchlichen Bereich einbringen können.
Es soll allerdings auch deutlich werden, welchen spezifischen Beitrag evangelische Kirche und Diakonie zur Überwindung der Gewalt im Nahbereich von Ehe und Partnerschaft, in der Familie und zwischen den Generationen leisten können.

Darüber hinaus ist es wichtig, auch die Ursachen häuslicher Gewalt, Suchtverhalten, Arbeitslosigkeit, soziale Verwerfungen und erzieherische Überforderung in den Blick zu nehmen. Nur wenn alle Formen körperlicher, psychischer und struktureller Gewalt wahrgenommen und zum Thema gemacht werden, können wir einen Beitrag zu ihrer Überwindung leisten.

Zentrales Element zur Sensibilisierung ist die ursprünglich von BROT für die Welt konzipierte Ausstellung „Rosenstrasse 76“. Bei ihr handelt es sich um eine normale Dreizimmerwohnung; sie steht exemplarisch für Räume, in denen die Gewalt zu Hause ist und zeigt den Besuchern Gewalt dort, wo sie stattfindet – in den vier Wänden – und beleuchtet ihre vielfältigen Aspekte. Informationsschilder an Gegenständen zeigen Ursachen, Formen und Auswirkungen, Zahlen, Fakten und Statistiken. In ihrer offenen Gestaltung ist die Ausstellung ein Ort der Aufdeckung, aber auch der Sammlung und der Ermutigung.

Häusliche Gewalt wahrnehmen, zum Thema machen, überwinden …

Schirmherren des Projektes
sind Präses Alfred Buß (EKvW) und Familienminister Armin Laschet (NRW).

Am 24. Februar 2008 findet eine Auftaktveranstaltung mit Gottesdienst und Ausstellungseröffnung in der Reformierten Kirche in Soest statt, wo diebrot_fuer_die_welt02 Ausstellung anschließend für 3 Wochen zu sehen ist.

Die Ausstellung „Rosenstraße 76“ wurde ursprünglich von BROT für die Welt und vom Diakonischen Werk entwickelt.

Die aktuelle Ausstellung ist eine Leihgabe des Diakonischen Werkes der Ev.-lutherischen Landeskirche in Braunschweig e.V.

 

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